Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung – Kurs München (2018/2019)

Trama Institut Keyvisual

Zielgruppen und Teilnahmevoraussetzungen:

Für die Zertifizierung nach den Empfehlungen der DeGPT / FVTP Traumapädagogik sind die folgenden Aufnahmebedingungen zu erfüllen:

Hochschul-und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. Dipl. Psychologinnen und Ärztinnen ohne psychotherapeutische Approbation, Dipl. -Pädagoginnen, Dipl. -Sozialarbeiterinnen und Dipl.-Sozialpädagoginnen, Dipl.-HeilpädagogInnen, BeratungslehrerInnen, Dipl.-Theologinnen, Dipl.-Soziologinnen, oder analoge Abschlüsse (BA, MA), oder abgeschlossene Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer, oder pflegerischer Berufe (insbesondere Erzieherinnen, Pflegefachkräfte, Ergotherapeutinnen, Logopädinnen)
Gefordert ist des weiteren eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen

Sie können nach Rücksprache mit uns auch dann am Fortbildungscurriculum teilnehmen, wenn Sie diese Bedingungen nicht oder nur teilweise erfüllen. Sie erhalten dann ein Zertifikat auf dem dies zusätzlich vermerkt ist.

Das Curriculum des Trauma Institut Süddeutschland (TIS) ist zertifiziert durch die DeGPT /FVTP.

Die Zusatzqualifikation in:
„Traumapädagogik oder Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/ FVTP)“, kann mit dem Curriculum erworben werden.

Für den Abschluss Traumapädagogik  VIII b und  IX b  wählen

Für den Abschluss Traumaberatung VIII a  und IX a wählen

Die Teilnahme während der gesamten Unterrichtszeit  in allen Modulen (I- X), die schriftliche Ausarbeitung einer Intervention, sowie eine Projektvorstellung ( beispielsweise eine Stabilisierungsgruppe) und eines Theorieteils, sowie einer Interventionsdarstellung und Theoriearbeit in Modul X, ist die Voraussetzung für den Erhalt der Zertifizierung.

Nach jedem Modul erhalten Sie eine schriftliche Teilnahmebestätigung.

Sie können alle Fortbildungseinheiten auch ohne Abschlusskolloquium und ohne Zertifizierung besuchen, Sie erhalten dafür eine Teilnahmebestätigung.

Die Weiterbildung setzt ausreichend psychische Stabilität der Teilnehmer und Teilnehmerinnen voraus, da die Inhalte Triggern und belasten können, sie ersetzt keine Traumatherapie.

Die Bereitschaft eigene Traumatrigger in Modul VI zu erspüren, setzen wir voraus.

In allen Modulen legen wir Wert auf Übungen in Kleingruppen um Vertrauen und Sicherheit in die erlernten Methoden zu vertiefen, dies wirkt sich auf die Umsetzbarkeit der Inhalte in die jeweilige eigene Praxis aus.

Die Einhaltung der Schweigepflicht ist für alle Teilnehmer verbindlich.

Bei Einfachabschluss

Voraussetzung für die Zertifizierung ist eine Projektvorstellung und eine anonymisierte Fallvorstellung (beides jeweils mündlich und schriftlich). Die schriftliche Dokumentation der Fallvorstellungen und Projekte ist entlang eines von den Instituten vorgegebenen Schemas vorzunehmen. • Die Fallvorstellung und das Projekt der KandidatInnen sind durch ein Originaldokument zu belegen (z. B. Video- oder Tonbandaufnahme, Zeichnungen, Tagebuchnotizen o. Ä. der KlientInnen).

Bei DoppelabschlussIdentisch mit Einfachabschluss, aber: Als Voraussetzung für die Zertifizierung kann in diesem Fall das Projekt für den zweiten Schwerpunkt entfallen. Es muss jedoch eine umfangreiche Falldarstellung angefertigt werden, die dem Setting des zusätzlichen Weiterbildungsschwerpunktes entspricht (ebenfalls schriftlich und mündlich entlang eines Schemas und durch Originaldokumente belegt).

Hinsichtlich des Zertifikates, das TeilnehmerInnen am Ende der Weiterbildung erhalten, gelten folgende Regelungen:

1) TeilnehmerInnen, die einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB), erhalten ein Zertifikat, in dem dieser Schwerpunkt ausgewiesen ist, also entweder:Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung, Schwerpunkt Traumapädagogik (DeGPT/FVTP) oder Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung, Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/FVTP).

Es ist die weiter oben genannte Prüfungsleistung für einen Einzelabschluss zu erbringen.

2) Bei TeilnehmerInnen, die zunächst einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB) und die danach den zweiten Einzelabschluss im anderen Schwerpunkt anstreben, wird die Urkunde des Einzelabschlusses gegen die des Doppelabschlusses ausgetauscht (beide Schwerpunkte sind in einer Abschlussurkunde dokumentiert). Für den Zertifikatserwerb ist die weiter oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss zu erbringen.

3) TeilnehmerInnen, die zunächst einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB), danach den zweiten Einzelabschluss im anderen Schwerpunkt anstreben und die hierzu ausdrücklich zwei getrennte Zertifikate wünschen (also kein Zertifikat, das beide Abschlüsse gemeinsam ausweist), müssen in jedem der beiden Schwerpunkte die volle Prüfungsleistung erbringen, d. h. die weiter oben beschriebene, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss gilt in diesem Falle nicht.

4) TeilnehmerInnen, die ein sog. integriertes Curriculum absolvieren, das beide Einzelabschlüsse zugleich beinhaltet (Schwerpunkt TP und Schwerpunkt TZFB), erhalten am Ende der Weiterbildung ein Zertifikat, das diesen Doppelabschluss dokumentiert (beide Schwerpunkte sind in einer Abschlussurkunde niedergelegt). Für den Zertifikatserwerb ist die weiter oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss zu erbringen.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Umfang: 10 Termine, es muss gewählt werden ob der Abschluss  in Traumafachberatung oder Traumapädagogik gewünscht ist. Wer beide Abschlüsse machen möchte, muss 12 Termine buchen.
Veranstaltungsort: Pilgerheimerstr. 9-11, kath. Männer Fürsorge Verein, 81543 München (Untergiesing)
Dozenten: Dr. Ulrike Beckrath-Wilking, Dipl. Soz.Päd. Marlene Biberacher,
Dipl. Psych. Volker Dittmar
Gesamtkosten: der Preis beträgt 2750,00€ für einen Abschuss, 3300,00€ für beide Abschlüsse (Ratenzahlung möglich)
Kurszeiten: Jeweils 09:30 – 17 Uhr

Die Fortbildungseinheiten

Fortbildungseinheit jeweils 9:30-17:00h Datum Dozent Besonderheiten
I 04.-05.05.2018 Volker Dittmar
II 06.- 07.07.2018  Volker Dittmar
III 12.-13.10.2018 Marlene Biberacher
IV 23.-24.11.2018 Marlene Biberacher
V 11.-12.01.2019 Volker Dittmar
VI 15.-16.02.2019 Volker Dittmar
VII 22.-23.03.2019 Marlene Biberacher
VIII b 17.-18.05. 2019 Marlene Biberacher Abschluss in Traumapädagogik
VIII a 24.-25.05.2019 Volker Dittmar Abschluss in Traumaberatung
VIII b 05.06.07.2019 Marlene Biberacher Abschluss in Traumapädagogik
VIII a 13.-14.09.2019 Volker Dittmar Abschluss in Traumaberatung
X 18.-19.10.2019 Marlene Biberacher & Volker Dittmar

Ihre Dozentinnen und Dozenten

Dr. Ulrike Beckrath-Wilking

Nervenärztin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin, Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin, Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT), EMDR-Therapeutin, Supervisorin und Facilitatorin (EMDRIA), Traumatherapie, PITT-Supervision, Ego-State-Therapie(EST-A), Dozentin, langjährige Leitung einer Psycho-/Traumatherapiestation, jetzt in eigener Praxis in München.

Marlene Biberacher

Traumafachberaterin, (DeGPT-/FVTP) Dozentin, Seminare, Vorträge und Supervision, Beratungspraxis in Eching,war langjährig als Sozialpädagogin beim Evangelischen Beratungsdienst für Frauen tätig.

www.traumaberatung-marlene-biberacher.de, ‚mail@traumaberatung-marlene-biberacher.de‘

Volker Dittmar

Als Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut tätig in der Psychiatrischen Tagesklinik der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum Traumatherapeut, Supervisor, NLP-Lehrtrainer (DVNLP), Dozent seit vielen Jahren für Traumatherapie, Gruppentherapie und Gesprächsführung, Buchautor.

Anmeldung zur Weiterbildung Traumafachberatung- Traumapädagogik

Hilfe und weitere Unterstützung

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter. Nutzen Sie dafür bitte das Kontaktformular oder die unten genannten Kontaktmöglichkeiten:

info@trauma-institut.net
+49 (0) 89-45 237 806