Somatische Ego-State-Therapie II -Spezialseminar

Trama Institut Keyvisual

„Somatische Ego-State-Therapie II -Spezialseminar“ im Überblick

Dieser Workshop ist der zweite in einer Reihe von dreien, um Ego-State-Therapeuten eine Orientierung zu ermöglichen, wie eng Ego-States mit der Physiologie der Bedrohung verbunden sind und dass sie sich zum Zweck der Überlebens gebildet haben. Der Fokus dieses Workshops liegt daher auf den folgenden Aspekten:

Verständnis der wichtigen Rolle von Kopplungsdynamiken in der Ego-State-Therapie und Umgang damit. Wie man z.B. mit Ego-States umgeht, die von Trauma-Erlebnissen „überflutet” sind und wie man Ego-States von Dissoziation, Erstarrung (Einfrieren) und Unbeweglichkeit entkoppelt.
Überlebens- und Abwehrreaktionen, die mit bestimmten Ego-States verbunden sind: dies gilt insbesondere für den Bedrohungsreaktions-Zyklus von Kampf, Flucht und Erstarren (Einfrieren). Der Fokus liegt hierbei darauf, wie man diese Reaktionen in spezifischen Ego-States physiologisch wiederherstellt (reaktiviert) und wie man ermöglicht, dass Erstarrungsreaktionen innerhalb von Ego-States komplettiert und integriert werden.
Ego-States zeichnen sich oft aus durch eine anhaltende innere Versteifung angesichts traumatischer Erlebnisse. Als Ergebnis sind sie dann manchmal in völligem Zusammenbruch verkapselt. Der Fokus dieses Workshops liegt darauf, Mittel und Wege der sorgsamen Begleitung und Unterstützung von Ego-States durch solche Erlebnisse der inneren Versteifung und des Zusammenbruchs (hindurch) zu finden, sie so evtl. von Unbeweglichkeit und Erstarrung zu befreien und im Klienten als ganzer Person Resilienz wiederherzustellen.
Häufig sind die Ego-States-Grenzen als Folge des Traumas zerrissen, durchlöchert. Es werden Mittel und Wege erkundet, diese Grenzen wiederherzustellen und optimale Flexibilität und Integration zu fördern. Wichtig ist das Verständnis der Wahrnehmungskanäle (wie z.B. visuell, kinästhetisch, taktil, emotional und in Verhaltensreaktionen) und wie diese mit Trauma-Erlebnissen verbunden sind. Das SIBAM-Modell von Peter Levine wird dargestellt und wie man die Kopplungsdynamik nutzt, um traumatische Erlebnisse zu reintegrieren.

Das Hauptaugenmerk in diesem Workshop liegt daher auf der Auflösung des Traumas mit Hilfe von spezifischen Ego-States und Introjekten.

Der Workshop weist das Format Vorlesung – Demonstration – Praxis auf, die Teilnehmer lernen konkret umsetzbare Techniken für ihre Arbeit mit traumatisierten Klienten.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Dozent: Dr. PhD. Woltemade Hartman
Termin: Sa. +So., 15.09. + 16.09.2018 (10.00 bis 18.00 h, 16 UE, 18 Fobi-Punkte)
Ort: Katholischer Männer Fürsorge, Pilgersheimerstr. 9-11, 81543 München
Sprache: Deutsch
Kosten: 340,00 €

Ihr Dozent Dr. Ph.D Woltemade Hartman

Dr. Ph.D Woltemade Hartman  ist klinischer Psychologe und Psychotherapeut in eigener Praxis in Pretoria, Südafrika. Er absolvierte Ausbildungen in Hypnotherapie an der Ericksonian Foundation in

Phoenix, Arizona und Ego State Therapie bei Professor J.G. Watkins und Helen Watkins in Missoula, Montana. Er ist Fachmann und Ausbilder in Hypnotherapie, Ego-State Therapie sowie Eye Movement Integration (EMI), Autor des Buches “Ego state therapy with sexually traumatized children” und zahl-reicher Veröffentlichungen zum Thema Hypnose. Er ist Gründer und Direktor des Milton H. Erickson Institutes in Südafrika (MEISA). Workshops und Vorträge in ganz  Europa, u.a. für die deutsche Milton H. Erickson Gesellschaft, die polnische  Erickson Gesellschaft und die deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie. Ausbildung in Somatic Experiencing (n. Peter Levine).

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