Leitung:    Dr. phil. Dipl. Psych. Renate Hochauf , Altenburg      

                    Psychoanalytikerin, Traumatherapeutin, Lehrtherapeutin und 

                    Supervisorin u.a. des Deutschen Inst. für Psychotraumatologie Köln e.V.,

                    Außenstelle Altenburg des DIPT und Akademie für strukturelle 

                    Traumafolgestörungen Altenburg

Termin:      Fr.  21.09.2012   (16.00 bis 19.30 h, 4 UE) und

                   Sa. 22.09.2012  ( 9.30 bis 17.30 h, 8 UE , ges. 14 Fobi-Punkte)

Ort:              Katholischer Männer Fürsorge Verein, Pilgersheimerstr. 9-11,

                   81543 München

  

Kosten:     240,- €

 

Inhalte :

Traumatisierungen, vor allem im vorsymbolischen Alter, haben eine besonders prägende Wirkung auf die künftige Strukturentwicklung. Daraus entstehende posttraumatische Syndrome sind strukturimmanent. Sie zeichnen sich durch eine sensomotorisch – affektive Reaktivierbarkeit und symptomatische Körperfixierung aus. Der vorgestellte Ansatz beinhaltet einen methodischen Zugang zur Behandlung dieser körperlichen Notprogramme, der sich im Spektrum von Imagination, Körperarbeit und der Behandlung der Dynamik von Inneren – Kind – Regressionen sowie Introjektprägungen bewegt. Er orientiert sich an der Abbildungsspezifik dieser frühen Traumatisierungen.

Das Seminar gibt einen theoretischen Überblick, Behandlungsmethoden werden anhand von Beispielen dargestellt und es wird die Möglichkeit eingeräumt, dass ausgewählte Fälle der Teilnehmer vorgestellt werden können.

Fr. Dr. Hochauf  ist langjährig traumatherapeutisch ausgebildet, arbeitet integrativ psychoanalytisch-traumatherapeutisch und veröffentlichte zu den Schwerpunkten: frühe Störungen, Borderline, frühe Traumatisierungen, Strukturentwicklung, auch prä- und perinatale Entwicklungsspezifika und Traumata.

Lit.:  (u.a.): Hochauf, R. (2007):  Frühes Trauma und Strukturdefizit – Ein psycho-    analytisch – imaginativ orientierter Ansatz zur Bearbeitung früher und komplexer Traumatisierungen. Asanger-Verlag

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