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Modul I, 27. – 28.05.22

Theoretische Gundlagen traumazentrierter Fachberatung

  • Geschichte des Traumakonzeptes
  • Traumadefinitionen und Traumaverarbeitung
  • Akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung
  • Diagnostik und Traumafolge-Erkrankungen
  • Spektrum der Traumafolge-Erkrankungen und Komorbiditäten
  • Schutz- und Risikofaktoren
  • Neurobiologie der Traumaverarbeitung
  • Grundlagen traumazentrierter Gesprächsführung, Beziehungsaufbau und Prozessgestaltung

Modul II, 01. – 02.07. 22.

Techniken zur Stabilisierung und Affektregulation   

Phasenmodell traumazentrierter Arbeit

  • Die Ebenen der Stabilisierung: Körperliche, soziale und psychische Stabilisierung
  • Imaginativ-hypnotherapeutische Techniken zur Selbstberuhigung, Distanzierung und Ich-Stärkung
  • Ressourcenorientierung und lösungsorientierte Fragen
  • Dissoziative Störungen, Ego-State-Arbeit und „innere-Kind-Arbeit“ im Beratungskontext
  • Reorientierung und Dissoziationsstop

Modul III, 23. – 24.09.22

Traumatisierung und Krisenintervention

  • Erscheinungsbilder akuter Traumatisierungen
  • Umgang mit Phänomenen akuter Belastungsstörung
  • Traumaspezifische Krisenintervention bei dissoziativen Zuständen, selbstschädigendem und suizidalem Verhalten
  • Unterstützung und Begleitung spontaner Traumaverarbeitungsprozesse
  • Verhinderung von Folgetraumatisierungen
  • Psychoedukation
  • Sekundäre Traumatisierung
  • Selbstfürsorge und Burnoutprophylaxe
  • Beziehungsmuster

Modul IV, 18. – 19.11.22

Bindung und Traumapädagogik

  • Kindheitstraumata, traumatisierende Bindungsstörungen und ihre Auswirkungen im beratenden und pädagogischen Kontext
  • Neurobiologie der Bindungstraumatisierung
  • Auswirkungen frühester Traumata auf die Strukturbildung
  • Konzept und Methoden der Traumapädagogik
  • Grundlegende Unterschiede der Traumaverarbeitung bei Kindern und Erwachsenen
  • Stabilisierung für Kinder und Jugendliche

Modul V, 27.– 28.01.23

Begleitung während der

Traumaverarbeitung und Integration

  • Überblick zu Behandlungsverfahren
  • EMDR, Beobachter- und Screentechnik, PITT
  • Kognitiv- Verhaltenstherapeutische-Ansätze, DBT
  • Unterschiede in der Traumaarbeit in Psychotherapie und Beratung
  • Das „innere Kind“: Ressourcenorientierte Arbeit auf der inneren Bühne
  • Begleitung im Prozess der Integration und Neuorientierung, Trauern und Abschiednehmen

Modul VI, 03. – 04.03.23

Ressourcenarbeit, Teilearbeit und Sucht

  • Liste positiver Live-Events, Ressourceninstallation für Helfer
  • Bildschirmtechnik zum Ressourcenaufbau und Flashback-Stopp
  • Weiterführende Teilearbeit-Modelle: Arbeit mit sogen. „Täterobjekten, inneren Störenfrieden und Verfolgern“
  • Trauma und Suchtentwicklung
  • Transgenerationale Traumata
  • Zusammenhänge erkennen zwischen eigenen Traumatriggern und „schwierigen“ Beratungsergebnissen

Modul VII, 28. – 29.04.23

Ausgewählte Aspekte der Traumaberatung und Traumapädagogik

  • Resilienz, Entwicklung und Förderung
  • Trauma-spezifische Übertragung- und Gegenübertragung
  • Traumatische Trauer, Prozesse, Trauerbegleitung nach Suizid
  • Interkulturelle Aspekte in der Traumaberatung
  • Opfer-Hilfe, OEG

Modul VIII b, Traumapädagogik, 19. – 20.05.23

Geschichte und Wirkungsweise der Traumapädagogik

Konzeptionelle Ansätze traumapädagogischer Beziehungsarbeit:

  • „Pädagogik des sicheren Ortes“
  • „des guten Grundes für Symptome“
  • Partizipation, Selbstwirksamkeit, Selbstermächtigung, korrigierende Beziehungsgestaltung
  • Wirkfaktoren eigener Bindungs- und Beziehungsgestaltung und traumapädagogische Handlungsansätze zur Förderung der Bindungsfähigkeit
  • Bindungsfallen erkennen und auflösen, neue Bindungserfahrungen ermöglichen

Modul IX b, Traumapädagogik, 07. – 08.07.23

  • Bedeutung der Bindungstheorie, Bindungsqualität in der Traumapädagogik
  • Persönlichkeitsstörung als Bindungsstörung
  • Bindungsqualität, Auswirkungen auf die Haltung der Pädagog*In
  • Trauma spezifische Gruppendynamik
  • Methoden und Techniken und Übungen für Dissoziationsstopp, Flashbackkontrolle

Modul X, Abschlusskolloquium, 29. – 30.09.2023

Die Behandlungsplanung und deren Einordnung in die eigene Beratungs- bzw. pädagogische Arbeit

Wiederholung der wesentlichen Elemente der Weiterbildung anhand der jeweiligen persönlichen Berufspraxis

    • Vorstellung eines theoretischen Beitrages zur Beratungstätigkeit in Vortragsform
    • Vorstellung einer Fallvignette zu einer gelungenen Beratungssequenz der alltäglichen Beratungs- bzw. pädagogischen Arbeit
    • Reflexion der neuen Beratungskompetenz

Veranstaltungsort
Frühförderstelle
„Kind im Blick“
Hinter den Mauern 5
85435 Erding

 Kosten 2750,00€

 Leitung
Dipl. Soz.Päd. Marlene Biberacher
Dipl.Psych. Volker Dittmar

Kontakt
T 089 – 45237806
M 01719725706
Mail: info@trauma-institut.net

Anfrageformular



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